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Nichts symbolisiert die griechische Welt so sehr wie die Olive. Schon die Gründung und Benennung der Hauptstadt steht in engem Zusammenhang mit dem Gewächs -> welches Athene den Bürgern zum Geschenk machte und somit die Gabe von Meergott Poseidon in den Schatten stellte.

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Aus Olivenzweigen wurden Kränze gemacht um die Sieger olympischer Spiele (früher Kämpfe genannt) zu kennzeichnen und das Holz eines besonders prächtigen Baumes diente dem Helden Herkules als Material für seine schlagkräftige Keule.

Alten Notizen zu Folge half Olivenöl gegen innere ebenso wie gegen äußerliche Beschwerden. Egal ob mit der Nahrung aufgenommen oder in Form von Hautpflege: Auf Dauer angewandt konnte es nach Hippokrates‘ Meinung so gut wie alles bewirken. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse geben dem antiken Heilkundigen in Vielerlei Hinsicht recht.

Schon die im Ölen enthaltenen Spurenelemente, Vitamine und Polyphenole tragen zur inneren Säuberung des Körpers bei. Darüber hinaus liefern pflanzliche Öle die ungesättigte Fettsäure Linolensäuren. Diese werden im körpereigenen Hautfett eingelagert, wo sie für eine bessere Wundheilung sorgen und eine antiseptische Wirkung haben. Ein Prozess, der durch die äußere Verwendung von Olivenöl für Haut und Haar unterstützt wird – und damit vor allem für jene Personen interessant ist, die unter Hautkrankheitenleiden.

Darüber hinaus stärkt regelmäßig aufgetragenes Öl die Abwehrkraft der Haut, regt sie zur Neubildung von Zellen an und stabilisiert ihr Fett-Wasser-Verhältnis. Zugleich umgibt es den Körpers mit einem feuchtigkeitsbewahrenden Film. Dieser Effekt ist besonders nachhaltig, wenn das Öl direkt nach dem Duschen angewendet wird. Auf diese Weise verbindet es sich mit Wasser, ohne dass zusätzliche Stoffe eingesetzt werden müssen.

Die Beigabe von Paraffinen, Silikonen oder Mineralölen setzt die oben beschriebene Wirkung des Pflegestoffes stark herab. Sie machen das Produkt zwar haltbarer, dringen aber nicht bis in die Barriereschicht der Haut vor – sondern bleiben einfach nur auf der Oberfläche haften. So kann ein Körperöl auf synthetischer Basis die Haut lediglich vor Wasserverlust schützen; die pflegenden und regenerierenden Eigenschaften von Olivenöl aber besitzt es nicht mehr.