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Die Helden entschieden sich für die Tür links von ihnen. Elaria horchte erst einmal, aber hörte nichts außer das Rauschen des Mühlrades. Beim öffnen sahen sie einen Raum, der an ein Gauglerwagen erinnerte. Von Jonglierbällen bis Dolchen, von Schminksachen bis Schmuckstücke lag hier alles mögliche rum.

Tsaja und Belima schäften ihre Sinne und bemerkten einen unangenehmen bitteren Geruch. Als sie gehen wollten, merkten sie wie schwer ihnen das Atmen fiel.Sie atmeten giftige Sporen! Sie gingen weiter und eine Treppe führte sie nach oben. Die Stufen knartten sehr laut. Eine große Tür erweckte die Neugier der Gruppe. Dahinter nur Säcke mit Mehl. Interessant, da das Mühlrad im Hauptraum keine Reste von Korn hatte. Sie gingen weiter. Der nächste Raum stank nach Dreck und Fäkalien. Überall lagen Bretter, Tierknochen und Stroh. Alles war mit Vogelkot durchsetzt. In der Wand war ein durchbruch nach draußen. Auch hier fanden sie den bösen Hexenmeister nicht. In einem anderen Raum fanden sie einen Kleiderbutler, wo ein einzelner Mantel hing. Der Mantel bewegte sich leicht, obwohl der Raum kein Fenster hat. Der Kleiderbutler bewegte sich auf einmal Richtung Gruppe und wackelte vor sich hin.

Norim haute mit seiner Axt zu, aber schluck aus lauter Verwirrung daneben. Dies ließ der Kleiderbutler nicht auf sich sitzen. Nach einigen Schlagabtausch rannten die Gefährten auseinander in der Hoffnung den Strippenzieher zu finden. Elaria nahm den Raum links – es war ein leeres Wohnzimmer. Norim, der die rechte Tür nahm, fand das Schlafzimmer des Hexers. Belima, die quer durch den Raum rannte um die gegenüberliegende Tür zu erreichen – sie fand das stille Örtchen.

Im Schlafzimmer fand sich eine Tür, die auch zum Stillen Örtchen führte und eine Truhe, in der Tsaja ein Gift und eine Box in der Rauschkräuter/beeren findet, die Emotionen und hexerische Magie verstärkt. Außerdem befand sich im Raum ein KLeiderschrank. Nachdem schon der Kleiderbutler ein merkwürdiges Verhalten hatte, war klar, dass der Schrank nicht vorrangig ein Schrank war. Lediglich 3 Kleidungsstücke waren im Inneren zu finden und die Rückwand war eine weitere Tür, die einen Gang in den Keller offenbarte. Die Helden zogen ihre Waffen und schauten sich vorsichtig um, während sie dem Gang folgten. Unten fanden sie einen Altar und Cordax, der grade das böse Ritual mit den Blut und Haaren der Hexen vollziehen wollte. Norim wollte ihm die Kraft Ingerimms entgegenwerfen, doch Cordax drehte sich um und zeigte auf Norims Kehle. Mit einem Schlag konnte der Zwerg den magischen Spruch nicht mehr sprechen.

Der Kampf war zwar kurz, aber kräftezerrend. Elaria lag am Boden und windete sich vor schmerzen, die keinen sichtbaren Ursprung hatten. Belima mit ihrem Dolch gab den finalen Stoß ins KO. Nach kurzer Überlegung kamen die Kameraden zu dem Schluss, dass keiner die MAcht über die Haare,Nägel und das Blut anderer Menschen haben solte. Sie verbrannten das Ritualmaterial und verteilten die Asche im Fluss. Santuaria, die Göttin der Hexen, heilte Elarias Schmerzen. So konnten die Helden mit dem Hexer ins Dorf zurückkehren.

Nun blieb nur noch eine Frage: Wo war das geheime Zwergendorf? Im übrigen entschied sich die Gruppe, nicht noch mal durch den Pilswald zu gehen.