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Ganz lange Zeit war ich ja ziellos. Warum? Weil ich eigentlich nur Wünsche hatte, wie mein Leben aussehen sollte, aber ein Ziel habe ich nicht formuliert… weil ich gar nicht wusste, wie das geht.

Mir persönlich fällt es furchbar schwer, wenn ich mich verbindlich festlegen soll…

Beispiel: Ich rufe bei meinem Friseur an und frage nach einem Termin für nächste Woche. Antwort: Wir haben Zeit. WELCHE Zeit wäre Ihnen lieb? -> Gedankenkarussell: Oh, Gott …Vormittags? hm, Ich habe meinen Büroplan nicht bei mir… lieber Nachmitttags? Nein, da wollte ich Montag und Mittwoch zum Sport… Dann gänge ja Dienstagnachmittag, oder vielleicht doch lieber…

Kennt ihr das? Kaum darf man sich was aussuchen oder muss sich für ein was entscheiden, gehen einem 1000 Dinge durch den Kopf. Die Entscheidung ist der Tod aller Möglichkeiten.

Ein echtes Ziel ist so eine verbindliche Entscheidung. Ein echtes Ziel ist eine klar formulierte Absicht, die ich erreichen will und wofür man regelmäßig etwas tuen muss um es zu erreichen.

Ziel=Absicht+Entschlossenheit+Handlung+Durchhaltevermögen

Und wenn ich scheitere?

Wenn dann tut man was für sein Zeil und egal, was rauskommt, man lernt daraus und entwickelt sich weiter.

Was ist wichtig bei der Zielsetzung?

-positiv formulieren
-ein WARUM dazusetzen (Nietsche sagte mal: Wer ein warum hat, dem ist kein Weg zu schwer)
-lieber 3 kleine Ziele als ein zu großes Ziel formulieren ->ein Ziel soll ein Kompass sein, kein Hindernis
-einen realistischen Termin haben (Ja, eine Deathline ist wichtig)
-relatieren: Ist das mein eigener Wunsch, den ich umsetzen will? Experten, Verwande und der Chef sind NICHT Maßstab aller Dinge und sie alle haben eigene Ziele.

Und hier ein paar Fragen mit denen ich mich im letzten Jahr so beschäftigt habe:

Wovon brauche ich mehr im Leben?
Wovon träume ich?
Was würde ich machen, wenn ich keine Ängste hätte?
Was würde ich machen, wenn es keine Sachzwänge gäbe?

So, ich glaube hier sind erstmal genug Denkanstöße.