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… oder besser gesagt: als ich feststellte, dass ich keinen Plan habe.

Malen: ja; Basteln: ja; Handarbeiten: ja; Fotografieren: nein, nein und nochmals nein oder vielleicht doch(?).

Ich mache ja ein Fernstudium (nein, dafür mache ich keine Werbung) im Bereich Medieninformatiker – ja, ich bin ein Tausendsassa. Es gab C++ als Programmiersprache, was obwohl es trocken klang, sehr interessant war, und einen Medienteil. Auf diesen Teil habe ich mich weitaus mehr gefreut. Zum einem gab es eine sehr neue Photoshop-Version dazu und außer Bildbearbeitung auch Video- und Soundbearbeitung. Was ich total verdrängt habe oder vielleicht auch nur überlesen: Bevor es mit Photoshop richtig los geht, gibt es einen Fotografieteil und zwar mit Einsenden der Fotos für die Bewertung. o.O

Na gut, der Weg ist das Ziel… ich habe ja eine Digitalkamera – dachte ich zumindestens. Digital ja, aber nur kompakt und mit sowas fangen Fotografen gar nicht an. Das Modell für die Hosentasche (genannt Kompaktkamera) ist ja nur was für Hobby-Knipser (aha!).

Wer sich mal ein Buch über Digitale Fotografie zulegen will, sollte wissen: Die Leute reden bei dem Wort Digitalkamera entweder von einer Spiegelreflexkamera (teuer) oder einer Systemkamera (sehr teuer)

Die digitale Fotografie ist auf den ersten Blick ein recht komplexes Gebiet. Das fängt schon bei der Bedienung(!) der Kamera an. Denn zu den Grundlagen gehört es , die Technik zu verstehen, um letztendlich mit Profi-Tricks aus diversen Quellen eindrucksvolle Fotos zu machen.

Spiegelreflexkamera wird auch häufig DSLR genannt (steht für „digital single-lens reflex“). Früher galt sie als teures Hobby – heute ist sie erschwinglich… ich sag es mal so: wenn man Vollzeit und Festanstellung hat: ja, aber wenn man Teilzeit oder gar auf 451€-Basis arbeitet sind 550€ Anschaffungskosten eine Hausnummer (als ‚anstudierte Soziologin‘ muss ich das hier mal objektiv erwähnen, dass die Arm-Reich-Spanne groß ist).

Was hat aber nun die höherwertige Kamera, was die Kompaktkamera nicht kann?

Bei der Spiegelreflex kann man alles einstellen: Blende, Verschlusszeit, IOS, Fokus, Tiefenschärfe… Dagegen kennt die Komplaktkamera meistens nur voreingestellte Programme wie Portrait, Nacht, Landschaft. In den meisten Fällen kann man die Blende nicht manuell einstellen.

Die Blende

Über die Größe der Blendenöffnung wird die Lichtmenge festgelegt, die auf den Sensor fällt. Der Blendenwert errechnet sich aus dem Verhältnis der Öffnung zur Brennweite. Brennweite ist wiederum die Entfernung des Objekts zum Sensor.

Je größer die Blendenöffnung desto besser kann man in dunkleren Räumen Fotografieren und desto weniger verwackelt sieht ein Bild aus. Warum? Weil die Verschlusszeit schneller ist.

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Die Verschlusszeit

lange Verschlusszeiten erzeugen Bewegungsunschärfe. Sieht man zum Beispiel bei Aufnahmen von Wasser. Bei einer schnellen Verschlusszeit kann man einzele Tropfen noch erkennen, während bei einer längeren Verschlusszeit nur ein Strahl zu erkennen ist.

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