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Die Gruppe entschied sich in das Dorf zu gehen. Es ist ein kleines Dorf, welches sowohl eine Schenke als auch ein Gasthaus “Waldesruh” hat. Des weiteren entdecken die Helden eine Köhlerei und einen Gemischtwarenladen am Markt.

Die Dorfbewohner nahmen kaum Kenntnis von den Reisenden. Einige Kinder rannten hinter den Kutschen her, aber ansonsten schien es als seien die Bewohner Reisende gewöhnt.

Auf den Dächern der Häuser saßen unzählige Raben, was bei einem Dorf von Hexen nicht ungewöhnlich war, aber doch auffällig für die Gefährten war.

Die Gruppe ging in das Gasthaus Waldesruh um sich ein Nachtquartier zu suchen. Die Wirtin Malinde gab den Helden gleich mal echten Wirselschnaps. Das Gasthaus ist besser gestellt. Es gab Tischkarten zum Nachlesen der Speisen und Einzelzimmer statt Schlafsäle.

Nach einer Weile kam ein älterer Mann aus der Küche, schaute sich kurz um und verschwand auch schon wieder.

Am Stammtisch saßen 2 Männer und eine edle Dame und spielten ein Würfelspiel. Belima nähert sich den Personen. Die Frau schwärmt von dem braven Mädchen Alevtia, welches bis heute nicht verheiratet ist. Cordax ist bekannt als Heiler, der verschiedene Tinkturen verkauft. Der Büttel ist überzeugt, dass man seine Seelen dafür verkaufen muss und das Hexen Leute in Kröten verwandeln können.

Außerdem erfuhr Belima, dass es einen Hexenhain in der Nähe gibt. Die Leute streiten sich etwas, ob es klappt, dass man mit Münzen sich Wünsche erfüllen kann.

Nach einer Weile – Belima kam grade wieder zu ihrem Tisch zurück – kam ein weiter Mann in das Gasthaus. Die Wirtin fing sofort an zu schwärmen.

Belima klärte die 3 anderen auf. Nach dem guten Abendessen erkundigte Belima nochmal nach dem Weg zur Mühle… dem Fluß folgen bis er sich gabelt, dann nach Osten und dann dem großen Flußlauf folgen.

Beim Verabschieden von der Wirtin Malinde merkte Elaria, dass Malinde Haare von Norin und Belima stahl. Als die Helden Malinde darauf ansprachen leugnete sie erst, aber knickte dann ein. Sie handelte im Auftrag von Cordax. Malinde wollte nicht die Haare wieder geben, aber Norin hatte mit der heiligen Flamme schlagende Argumente. Sie war tief enttäuscht, weil sie von Cordax einen Liebestrank für den Jüngling des Dorfes wollte.

Am Flussufer angekommen sah Elaria einen größeren Raben auf einem Stein sitzen. Sie drehte sich zu den Gefährten und machte eine Augenbewegung. Sie beschlossen unauffällig weiter zu gehen. Aber als sie am Raben vorbei wollten, hat der Rabe sie angesprochen. Der Rabe will Wegzoll, was Norin nicht bereit war zu zahlen. Er nahm seine geweihte Laterne zur Hand und legte Feuer. Der Rabe plusterte sich auf und flog von dannen.

Ein Stück weiter fanden die Helden das Nest des Raben. Sie beschlossen ihn nicht weiter gegen sich auf zu bringen und gingen weiter. Als der Fluß sich gabelte, stellten die Helden jedoch fest, dass es keine Brücke gab um den Fluß zu überqueren sprich nach Osten zu kommen. So entschieden sie sich dem anderen Flusslauf zu folgen. Tsaja merkte eine Präsenz. Neben ihnen war ein Hain mit einem  merkwürdig gewachsener Baum mitten in dem kleinen Wäldchen. Tsaja betrachte den Baum genauer und merkte, dass Schriftzeichen in die Rinde des Baumes geschnitzt wurden waren. “Wick” (=Feenwesen und schön gewachsener blühender Baum) und “Cordax” standen in der Rinde. Sowohl Tsaja als auch Belima merkten, dass Pilze in Reihe eine Grenze um die Lichtung bildeten. Tsaja erkennt Feenkäpchen. Diese Pilze dienen Feen als Tanzplätze und magische ankerpunkte. Tsaja folgte der Reihe und stellte fest, dass es eine Unterbrechung im Kreis gab. Wahrscheinlich war dies der Grund, warum der Baum einging. Tsaja und Norin erinnerten sich an die Legende des Schimmelbaums (typisch in den Schenken um das Koschgebirge). Diese besagt, es gab einen blühenden Hexenbaum, der vom Namenlosen selbst mit Schimmel verseucht wurde und nie mehr genesen ist.

Hier konnten die Helden nichts tun. Sie setzte ihren Weg wieder Richtung Fluss fort. Norin glaubte, das etwas der Natur die Kraft entzog. Die Sonne ging gerade unter als die Helden eine Brücke fanden. Die Brücke sah nicht stabil aus und war moosbewachsen. Belima als geschickteste der Gruppe ging voran. Mit sicheren Schritt schaffte es Belima auf die andere Seite. Als nächste ging Elaria. Auch sie schaffte es über die morschen Bretter. Tsaja und Norin machten eine Abmachung zwecks gegenseitiger Rettung (Zwerge und Elfen nähern sich an xD). Tsaja ging mit einem Seil über die Brücke und schaffte es grade noch so über die Brücke. Sie brach zwar ein, aber konnte sich noch hochziehen. Norin band sich das Seil um den Körper. Er nahm seine Lampe in den Mund und kroch auf allen Vieren über die 20 Meter lange Brücke. An der Stelle, wo Tsaja eingebrochen war, musste Norin springen. Auf der anderen Seite angekommen, schauten sie nochmal hinter sich. Der Rückweg war versperrt. Auf einmal näherte sich etwas der Gruppe. 8 Wildschweine stürmten heran. Tsaja versuchte auf die Brücke zu fliehen, aber rutschte auf den glitschigen Brettern aus und landete im Wasser.

Belima, Elaria und Norin zogen ihre Waffen. Als Elaria das platschen im Wasser hörte ging sie mit dem Seil zum Ufer und versuchte Tsaja zu helfen. Nach erbitterten Kampf flohen nach und nach die Schweine. Die Moral der letzten Schweine sank schließlich doch… Hätte Norin sich doch nicht so albern mit dem Wegezoll gehabt.