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Der Sturm heulte, steife Windböen schlugen den Helden entgegen. Der Regen nahm immer stärker zu. Dass das Jahr Richtung Namenlose Tage sich neigte, konnte gar niemand übersehen.

Am Flussufer waren große, alte Erlen. Nachdem sich die 4 Helden umschauten, erspähten sie einen eigenartigen Baum. Auch eine Erle, aber komplett ohne Blätter. In etwa 15 Metern Höhe, in einer Astgabel, da war aus Reisig ein Horst gebaut worden.

Wütend flog der Baumdrache um seinen Horst und schnaubte die Fremdlinge.
Schnell war den Gefährten klar: einer muss da hoch… und jemand muss diesen Drachen ablenken. Da Belima die Einzige war, die über Fernwaffenkenntnisse verfügte, war es an ihr, den entscheidenden Wurf auf das Nest des Drachen zu machen – und sie traf das Nest kritisch. Teile flogen ab und der Drache holte zum Angriffsschlag aus.

Währenddessen rannte der Zwerg Korgrimm los und klettere den Baum empor. Es ging nur langsam vorwärts, da der Sturm den Baum stark schwanken ließ.
Der Drache griff Belima mit seinen Feueratem an. Belima konnte geistesgegenwärtig zur Seite springen. Gonzalo griff zum Knüppel und unterstützte Belima aus Leibeskräften. Irinja, durch ihre Angst vor Feuer handlungsunfähig, stand nahezu unbeteiligt in der Gegend herum.
Der Zwerg kletterte verzweifelt weiter und während der Kampf unter ihm unerbitterlich weiter ging. Wurfsterne flogen durch die Luft, Dolche wurden gezogen, Knüppel schlugen dem Untier entgegen. Mit einem kritischen Schlag traf Belima mit ihrem Dolch den Drachen in der Brust – mittig ins Herz.
Ein harter Kampf war gewonnen, aber die Helden waren enttäuscht als Korgrimm von den Dingen im Drachenhorst berichtete: Glasscherben, Trinkhorn und eine Dukate.
Der Drache war nicht der Übeltäter gewesen und das Abenteur noch nicht zu Ende. Doch wo weiter machen? Sie standen wieder am Anfang.

Die 4 Helden waren sich einig: zurück in die Stadt. Belima entfernte dem Drachen noch einen Zahn als Trophäe und dann ging es durch den strömenden Regen zurück. Grade noch uneins, wo man anknüpfen sollte, bemerkten die Gefährten eine helle Aufregung im Dorf. Gunelde Dinkelkorn, die Wirtin des Dorfes, war verschwunden. In ihren Privatgemächern kam die grausige Entdeckung überhaupt: Bildnisse von einen Mann mit ausgestreckten Armen, zu seinen Füßen Ketten und das Gesicht war nur ein Tintenfleck. Der Namenlose. Gonzalo war alamiert und entdeckte neben Rattenkot lose Dielen. Hinter ihnen das Tagebuch der Wirtin. Die 4 Helden begriffen sofort, was hier vor sich ging. Eine geweihte des Namenlosen infiltrierte das Dorf, scharte Jünger um sich und verhexte den Zwerg. Aus den gestohlenen Gold sollte eine Statue zu Ehren des Namenlosen gegossen werden. Und nicht nur das. Nein. Diese Statue sollte mit dem Blut von Prionde gesegnet werden.
Das Tagebuch offenbarte den Weg zu einer kleinen, abgelegenen Höhle, wo sich die Kultisten aufhielten. Die 4 Helden machten sich sofort auf den Weg zur Höhle. Jede Minute zählte.

Die Höhle war verwinkelt, eng und mit vielen Abzweigungen übersehen. Vorsichtshalber zogen die Gefährten ihre Waffen. Vor einer Höhle mit Spinnen machten sie kehrt und einer weiteren Kammer wurden sie von 13 (!) Ratten (!) angegriffen. (13 ist die mystische Zahl des Namenlosen und Ratten sein Wappentier).
Nach einer ganzen Weile fanden die 4 eine Treppe zu einem großen Hauptraum. 13 Kultisten sammelten sich um einen steinerneren Altar. Zwei riesige Fackeln waren entzündet. Auf dem Altar lag leblos Prionde dahinter stand eine große, stämige Frauengestalt. Gunelde Dinkelkorn holte mit einem Dolch weit aus… jetzt oder nie. Krogrimm mit seiner Axt sprang mit lauten Geschrei voran. Belima und Irinja nahmen die andere Treppe und schnitten einigen Kultisten den Weg ab. Gonzalo gab Korgrimm Rückendeckung.
Belima wurde kritisch von einem Kultisten getroffen und ging sofort in die Bewusstlosigkeit. Irinja beschwörte ihren Besen als 4 Kämpfer. Ein erbitterter Kampf tobte. Gonzalo ging zu Boden. Korgrimm lag sogar im Sterben. Gunelde stach auf Prionde ein. Einzig Irinja kämpfte mit Hexenklauen und Besen um das überleben aller.
Als der siebte Kultist tot zu Boden ging, pfiff Gunelde zum Rückzug. Kultisten waren einzig das Opfer des Besens geworden. Jeder der Helden ring einen Kultisten nieder.

Die Schlacht war geschlagen. Auch wenn das Böse weiterleben konnte, so war Altenbrück und seine Geweihte gerettet.
Prionde erholte sich dank Irinjas Heilkünsten schnell, wird aber voraussichtlich das Dorf nicht verlassen. Sie belohnte die Helden, bat aber um einen heiklen gefallen: Ein Meteoritenstein, den sie vor einiger Zeit gefunden hatte und dem Bösen ausgesetzt war, soll zum Fürsten gebracht werden. Wenn dies nicht der Beginn einer weiten Reise ist…

Korgrimm,der in der Höhle eine Nahtoderfahrung hatte, erholte sich zwar, aber war nicht mehr der Gleiche. Ihm wurde klar: Er musste sich komplett auskurieren. Dafür brauchte er die Unterstützung seiner zwergischen Sippe. Er verließ die Gefährten und ging zurück in die Heimat.

Irinja, die nun als Hexe entarnt ist, hat mit Hilfe ihrer Gefährten sich verstecken können.

Gonzalo ging seiner Wege oder besser gesagt in sein Heimatdorf zurück um seinen alten Freund die letzte Ehre zu erweisen. Dies war ja auch sein ursprünglicher Plan.

Belima?! Tja, was die exotische Diebin im Mittelreich noch so schönes treibt, weiß niemand so recht, aber wir dürfen gespannt bleiben ;P