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Belima lief neben dem Karawanenführer Omar  ben Said. Vor zwei Monaten rettete sie dem jungen Mann das Leben. Belima, die selbst aus den Sultanat Erkin fliehen musste, da sie als Diebin und Einbrecherin enttarnt wurde, belauschte durch Zufall Banditen, die die Karawane überfallen wollte. Belima hatte die Reichen bestohlen und die Armen beschützt, dafür musste sie außer Landes kommen. Was wäre da besser als mit einer Karawane zu reisen?! Der Plan ging auf, Omar beschützt und eine gute Reisegelegenheit nach Mittelreich ergattert.

Vor gut 2 Wochen kamen sie an Gareth vorbei. Dort traff Belima auf die junge Bornländerin Irinja und ihrer Katze. Die Frau ist sehr talentiert im Umgang mit Kräutern und Heilsalben, aber sehr verschlossen. Aber schon nach kurzer Zeit, verstanden sich die Frauen ohne Worte und Irinja verstand auch schnell, auf welche weiße sich Belima ihre Dukaten verdiente. Wenn man an der gerechten Verteilung von Gold arbeitet, ist es verständlich eine Provision zu erheben….

Als die Reise mit der Karawane endete und die Frau eigentlich zu zweit weiterreisen wollten schloss sich zu ihrer Verwunderung ein Zwerg namens Korgrimm an – fest entschlossen: die Frauen müssen verteidigt werden. So ging es langsam, aber sicher Richtung Koschgebirge.

Da Irinja lieber abseits der großen Straßen lief, war der Weg meistens quer Feld ein und jede halbwegs befestigte Straße nur ein Trampelpfad.

Als endlich Felder und Wiesen mit Rindern und Schafen zu sehen waren, konnten die drei Reisenden ihr Glück kaum fassen… aber sie irrten.

Kaum über die Hügelkuppe entlanggelaufen, sahen sie Schafe um ihr Leben rennen. Hinter ihnen kam eine Magd gelaufen. Auf dem Arm ein Lämmchen, die Kleidung blutig… hinter ihnen einen riesiger Bär.

Geistesgegenwärtig zückte Belime ihre 4 Wurfsterne, während Korgrimm mit bereits gezückter Axt auf das Untier zulief. Irinja kümmerte  sich um die zu Boden gegangene Magd.

Korgrimm schlug mit der Axt auf den Bären ein, während sich die Wurfsterne am Bärenpelz verfingen. Belima grief beherzt zu ihrem Brecheisen… dieses beherzte Eingreifen wird Korgrimm ihr noch jahrelang als Mordversuch nachtragen….

Nach Stunden des Kampfes erlag das Tier seinen Verletzungen. Die Magd, Irmi genannt, und zumindest 9 ihrer 18 Schafe waren gerettet. Irmi führte Belima und ihre Gefährten in das kleine Dorf Altenbrück.

Im Gasthaus des Dorfes wurde ein berauschendes Fest für die Helden, die Bärentöter, gehalten. Mit viel Tanz, Gesang und Bier ging der aufregende Abend zur Neige. Der Kater saß schwer, zumindestens bei Belime und Korgrimm -> Irinja hatte ihr Ferdocker immer im Wechsel in die Krüge ihrer Mitstreiter umgefüllt. Um so größer war die Ernüchterung, als die Helden feststellten, dass ihre Geldkatzen um alle goldenen Dukaten gebracht worden. Wer hat dies nur getan? Wer ist so dreist und bestiehlt eine Diebin? Aber es sollte noch schlimmer werden: Die Truhe im Praiostempel, wo alle Abgaben des Zehnt aufbewahrt wurden, wurde geplündert. Kurioserweise nur die goldenen Gegenstände. Was ging nur in diesem kleinen, bescheiden Dorf vor sich?

Die beschlossen getrennt die möglichen Verdächtigen zu besuchen.

Belima ging zu dem Elfen Eilidiel. Dieser lebte zurückgezogen auf einer Waldlichtung und interessierte sich nicht einmal ansatzweise für die Probleme der Menschen in Altenbrück. Verbunden mit der Natur verstand er die Sorge um Gold und Besitz in keinster Weise. In seinen Augen sind der Zwerg Robosch und die Jägerin Jadwinde aus Prinzip schlechte Leute, da sie Tiere töten und den Wald ruinieren… .

Irinja hatte etwas mehr Glück:

Jadwinde weiß angeblich nichts von dem Diebstahl Der Truhe und der anderen Diebstähle. Lebt eher zurückgezogen. Ihr ist aber aufgefallen, dass der Zwergenschmied öfters nachts im Wald unterwegs war.

Irinja sieht in ihrer Hütte einen großen Kessel und verschiedenste Kräuter. Vor der Hütte steht ein Besen. (Bemerkung vom SL = Oh meine Götter, die Frau hat einen BESEN…. sie wird doch nicht etwa saubermachen? SEHR Verdächtig! :D)

Irinja lässt ihre Katze zur Beobachtung von Jadwinde in der Nähe der Hütte zurück und kehrt zum Treffpunkt mit den anderen zurück.

Korgrimm, der sich Robosch annahm war geteilter Meinung:
Robosch, der guten zwergischen Stahl verarbeitete und eigentlich gar keine so große Auftragslage in diesem kleinen Altenbrück hat, war chronisch überarbeitet, müde und brauchte Tage um kleine Gegenstände zu reparieren. Er erzälte ununterbrochen von Drachen, die mit dem Elfen im Bunde standen.