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Ja, letzte Woche war der erste Mittwoch des Monats, nicht?! Ich habe es verschlafen… nein, total vergessen. Ich bin auf Arbeit voll eingespannt und vor ein paar Tagen hat sich mein neuer Kleiderschrank, der auch viele meiner Maluntensilien beherbergen soll, für heute angekündigt -> er sollte eigentlich in 2 Wochen kommen. Umso größer die Panik. Alle Kleidungsstücke und Malsachen sind in Kartons verstaut und stehen mitten in meinem Schlafzimmer o.O

Aber der Artikel steht. Proteine sind das heutige Losungswort…

Eiweiße, fachsprachlich Protein genannt, sind die wichtigsten Baustoffe des menschlichen Körpers. Eiweiß ist die Ursubstanz jeder einzelnen Zelle. Bis zu 100.000 verschiedene Eiweiße finden sich im menschlichen Körper. Die mit der Nahrung aufgenommenen Proteine bestehen aus Ketten von Aminosäuren und haben zwei wesentliche Bedeutungen: Zum einen versorgen sie als Brennstoff-Lieferanten den Körper mit Energie. Zum anderen liefern sie die lebenswichtigen Aminosäuren, die zum Aufbau körpereigener Eiweiße benötigt werden.

Proteine besitzen aber noch viel mehr Funktionen. Strukturproteine wie Collage machen mindestens 30% des Körperproteins im Menschen aus. Sie bauen die Haut, das Bindegewebe und die Knochen auf.
Die Enzyme gehören zu den globulären Proteinen. Sie wirken als Biokatalysator zum Einleiten von Stoffwechselprozessen. Bei der Verdauung werden die Proteine durch die Enzyme zunächst zu Peptiden und anschließend zu den Aminosäuren zerlegt, die dann vom Blut aufgenommen und zu den Zellen transportiert werden.
Proteine besitzen darüber hinaus eine große Bedeutung als Transport-, Regel- oder Steuerstoffe – beispielsweise bei den Hormonen. Proteine können auch zur Abwehr von Krankheiten eingesetzt werden: Die von den weißen Blutzellen produzierten Antikörper gehören zur Gruppe der Immunglobuline.

Von den 20 bekannten Aminosäuren kann unser Körper einige selbst herstellen. Andere müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, hier spricht man von essentiellen Aminosäuren.

9 essentielle Aminosäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen:

+ Histidin
+ Lysin
+ Threonin
+ Tryptophan
+ Phenylalanin
+ Methionin
+ Leucin
+ Isoleucin
+ Valin

Protein-Vorkommen in Lebensmitteln:

Tierische Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, Fleisch und Fisch sind sehr gute Eiweißlieferanten. Sie enthalten neben biologisch hochwertigem Eiweiß allerdings auch viel Cholesterin und tierische Fette.

Pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Kartoffeln, Nüsse, Keime liefern ebenfalls hochwertige Proteine.

In Eier-, Milch-, Fisch- und Fleischprodukten kommen Eiweiße reichlich vor. Aber auch Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Sojabohnen und einige Samen und Nüsse wie Erdnüsse, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sind reich an Eiweißen. Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren haben eine höhere biologische Wertigkeit. Die Bezugsgröße ist das Voll-Ei (Es gibt den Reverenzwert von 100% wider). Die Eiweiße im Weizenmehl sind zwar nicht so hochwertig wie bei anderen Lebensmitteln, aber es enthält Klebstoffe, die aus Gluten bestehen. Diese bestimmen die Backeigenschaften des Mehls erheblich. Beim Brotbacken hält das Klebereiweiß Wasser und das von der Hefe gebildete Kohlenstoffdioxid in kleinen Poren fest, dadurch geht der Teig auf. Beim Backen wird das Wasser wieder abgegeben, dieses verkleistert die Stärke zum typischen Brot.