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Heute gibt es ein leztes Mal einen Post über Mineralstoffe, die für die menschliche Ernährung wichtig sind.

Phosphor

Gut 1% unseres Körpergewichtes ist Phosphor. Etwa 80% des Phosphors ist als organische Verbind mit Calciumin den Knochen zu finden. Wir müssen circa 700 mg pro Tag aufnehmen damit alles gut abläuft. Dafür müssen wir Fleisch, Käse und Hülsenfrüchte essen.

Es dient den Zellen als Energiequelle und wirkt beim Puffersystem unseres Körpers mit.

Ein ernährungsbedingter Mangel tritt heutzutage kaum mehr auf da Ohosphor für die Lebensmittelindustrie super ist: Kartoffelprodukte halten sich länger ohne sich farblich zu verändern, es ist Nährmedium für Back- und Weinhefe und vermindert den Wasserverlust beim Braten, Backen und Kochen von Fisch.

Sollte es dennoch zum Mangel kommen fühlt man sich Müde und verliert etwas an Gewicht.

Die Überdosis ist dafür richtig heftig: Es stört den Calciumhaushalt und regt die Drüsen zur stärkeren Hormonproduktion an. Durch die Hormonproduktion wird jetzt vermehrt Calcium aus dem Knochen gelöst und die Knochensubstanz baut sich ab – es begünstigt also Osteoporose.

Jod

Heutzutage ist Jodmangel eine der weitverbreitetsten ernährungsbedingten Krankheiten in Deutschland.

Ein gesunder Mensch braucht etwa 15µg (Mikrogramm) am Tag. Jod findet man in jodiertem Salz und Fisch und anderen Meerestieren.

Jod ist wichtig zur Produktion von Schilddrüsenhormonen erforderlich. Diese sind sind für den Menschen absolut lebensnotwendig und beinflussen:

+ den Wachstum und die Entwicklung des Kindes
+ den Energiehaushalt und die Temperaturregulierung
+ Den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
+ den Muskelstoffwechsel und den Mineralhaushalt
+ die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
+ die Herz- und Kreislauffunktionen
+ auch alle anderen Drüsen

Ein Mangel zeigt sich oft in der Schilddrüsenunterfunktion, welche den Stoffwechsel herabsetzen, wodurch viele Vorgänge im Körper langsamer ablaufen als normal.

Wir fühlen uns schwach, müde und können uns kaum mehr auf etwas konzentrieren. Man friert häufig, bekommt auf einmal Übergewicht. Die Haut ist trocken und kühl und ist blass. Gesicht, Hände und Beine sind geschwollen.

Eine Überdosierung, durch zu viele Nahrungsergänzungsmittel, äußert sich zunächst mit Beschwerden im Magen-Darm-Bereich und mit Hautausschlägen. Später entsteht ein metallischer Geschmack.

Eisen

Eines der wichtigsten Spurenelemente überhaupt. Wir haben in unserem Körper etwa 4-5g Eisen. Der tägliche Eisenbedarf basiert auf dem natürlichen Eisenverlust von 1 bis 2 mg pro Tag – bei uns Frauen ist der Eisenverlust durch die Menstruation mit ca. 15 mg pro Monat höher.

Die Zufuhr von Eisen aus unserer täglichen Nahrung liegt bei 2 bis 5 mg täglich. Finden kann man Eisen hauptsächlich in Fleisch, Brot und grünes Gemüse.

Es gibt eine Reihe von typischen, jedoch recht unspezifischen Symptomen des Eisenmangel: Man wird schnell müde, leidet unter Kopfschmerzen, fühlt sich schwach, ist stärker reizbar, nervös und wetterfühlig. Es kann zu Blässe, spröder, rauer Haut und zu brüchigem Haar kommen bis hin zum Haarausfall, Rillen in den Fingernägeln und Risse in den Mundwinkeln können sich bilden. Weiter können Herzklopfen, Atemnot, Zungenbrennen und Verstopfung entstehen. Ein Eisenmangel verhindert auch die Aktivität wichtiger Enzyme, die wiederum an vielen Körperprozessen beteiligt und damit beeinträchtigt sind.

Eine Überdosierung an Eisen durch Ergänzungen ist bei normaler Eisenverwertung nicht zu befürchten, da die Aufnahme im Körper vom Bedarf geregelt wird. Eventuell kann es über lang zu Verstopfung führen.