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Nach mehr oder weniger getaner Arbeit habe ich mich entschlossen nach Aquarelle auch kurz ein paar meiner Acrylarbeiten zu präsentieren. Die Heutige Arbeit mit Acryl ist eine Strelitzie, auch Papageienblume genannt .

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Der klassische Anfang: Bleistiftskizze.

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Acryl ist ja nicht mein Liebling. Zum einem ist Acrylfarbe im nassen Zustand heller als im getrockneten, da das Bindemittel milchig ist und während des Trocknens transparent wird. Zum Anderen reagiert nach dem Trocknen Acryl nicht mehr mit Wasser – wer sich vermalt muss drüber malen, das geht ein bis zwei mal, aber dann sieht’s sch**** aus.

Am Besten ist es man fängt von hinten nach vorne an zu arbeiten – unabhängig ob hell oder dunkel – wenn es trocken ist, dann passiert auch nichts mehr. Bei meinem Blümchenbild sieht man ganz gut: ich habe erstmal ganz dünn Gelb (Aquarell) grundiert, damit mich kein leuchtendes Schneeweiß anstarrt und danach kam alles andere mit Arcyl.

Bei den Pinsel geht Synthetik (wie auch bei Aquarellen) sehr gut – Eine Freundin von mir schwört auf Schweineborsten, aber ich mag kein totes Tier auf dem Arbeitstisch haben… .

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Hier noch eine Acrylarbeit auf strukturierter Tapete – Tapetenverschnitte eignen sich hervorragend für Übungen oder Dekorationsmaterial.

 

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Ein Stillleben mit Acryl, welches im Rahmen des Schulunterrichtes entstanden ist. Dadurch, dass man relativ trocken arbeitet, bekommen später gemalte Abschnitte einen Kratzeffekt. Viele Künstler nehmen vorher Strukturpaste um diesen Effekt zu verstärken.

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Auch aus dem Kunstunterricht: eine Acryl-Collage. Der Briefumschlag ist auf das Acrylbild geklebt – alles andere ist mit Acryl entstanden.

So, ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in dieses Material geben.

Im Übrigen wünsche ich euch allen ein gruseliges Halloween und den sächsischen Lesen sowie den Thüringern, den Sachsen-Anhaltern und den Mecklenburgern einen schönen arbeitsfreien Reformationstag.