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Das Wort Renaissance ist französisch und kommt ursprünglich aus Italien ( rinasamento). Es bedeutet übersetzt Wiedergeburt. Diese Zeit läutet das Ende des Mittelalters durch die Neuzeit ein und lässt die griechische und römische Antike wieder aufleben. Mit der Renaissance wird die Kirche schrittweise wieder zurückgedrängt. Es beginnt die Zeit des Um- und Aufbruchs und das verschüttete Gedankengut der Antike kommt wieder ans Tageslicht: auch ohne die Kirche war der Mensch in der Lage großartige kulturelle Leistungen (Demokratie, Gesetzgebung,…) zu bringen und hohe künstlerische Qualität zu schaffen.
Die Menschen hatten einen gewissen Forschungsdrang und waren Neugierig die Mysterien der Welt zu erforschen (physikalische Naturphänomene, Anatomie, Geographie,…) Leonardo DaVinci wird das erste Universalgenie. Er meistert Physik, Anatomie, Kunst und ist im Gegensatz zu seinen Mitmenschen auf vielen Gebieten sehr gebildet.
Die Renaissance ist auch die Zeit der großen geographischen Entdeckungen. Columbus, Magelan und DaGama bereisen die Welt und finden neue Länder. Die Welt ist keine Scheibe, wie die Kirche behauptet.
Es entsteht eine neue Gesellschaftsschicht: reiche Bürger und Händler, die in den Städten leben und arbeiten. Der Adel baut sich Schlösser als Landsitze um nicht mit der neuen Schicht in der Stadt hausen zu müssen.

Die Häuser sind nun wieder flacher gebaut und haben eine Horizontalbetonung. Fenstersimse und ganze Fensterreihen schmücken die Häuserfronten. Der Giebel wird stufenförmig ausgebaut und Fensterrahmen bekommen einen dreieckigen Abschluss. Antike Elemente, wie Säulen, werden reine Zierelemente. Die Architekten setzten auf Überschaubarkeit, klare Plastiken und eine harmonische Ausgeglichenheit.

Im Inneren ist der Mensch wieder Mittelpunkt. Eine gerade Kasettendecke mit schlichten Säulen, die lediglich mit einem Sims abschließen und mit Rundbögen verbunden sind.