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Der Begriff Gotik ist von dem italienischen Wort Gotiko abgeleitet und bedeutet so viel wie fremdartig beziehungsweise barbarisch. Die Heimat dieser Architektur ist hauptsächlich Frankreich (Ja, jetzt erinnern wie uns an Asterix, den Gallier/Franzosen, und den bösen Römern/Italienern). Rom wollte ein starkes, zentrales Reich mit einem König an der Spitze, einer einheitlichen Währung und Straßen ohne Zölle (eigentlich alles, was auch heute die EU schaffen will oder mal wollte). Denn dieser große Staat wirkt sich positiv auf die Wissenschaft, die Technik und die Entwicklung des Handels und Handwerks aus.
Dies wiederum  hat es dem Menschen ermöglicht  höhere  und kompliziertere Gebäude zu bauen. In dieser Zeit wurden neue Berufe, wie Steinmetz, Baumeister, Zimmermann und Architekt, geboren.
Die christliche Kriche nutze die neuen Möglichkeiten um noch mächtiger zu werden. Es gab die Möglich und auch den Willen etwas boch nie da gewesenes zu bauen.
Es entstanden Bischofssitze, Kathedralen und Kirchen, die nach oben (dem Himmel entgegen) strebten. Der Mensch wirkte dagegen winzig und unbedeutend.

In Gegensatz zur Romantik, den Artikel findet ihr hier, wurde feingliedrig gearbeitet, ohne geschlossene Mauerfronten, mit vielen plastischen Schmuckelementen. Säulen findet man sowohl im inneren als auch außen. Statt kleiner Fenster nutzt man nun die Statik um riesige Glasfenster mit Spitzbögen einzulassen. Beinahe jedes Gebäude besitzt schlanke, hochaufragende Türme, die meist der Zierte dienen.

Im inneren ist jetzt eine Steindecke zu finden, die in einem sitzen Bogen  unterm Dach endet. In den Mittelschiffen der Kirchen sind sogenannte Kreuzrippendecken. Der Raum wirkt entschwert: man kann ist nicht erschlagen sondern kann frei Atmen. Die großen Fenter und Rosettenfenster mit farbigen Glas durchfluten die Kirchengebäude ausreichend mit Licht.

Auch in der Malerei weht in der Gotik ein anderer Wind. Beliebt sind in dieser Zeit Wandmalereien, Altarmalereien und Tafelmalereien.

Der Künstler Duccio di Buoninsegna, ein italienischer Künstler, setzte in seinen Werken auf den Reiz der Schönheit seiner Farbwahl und der Natürlichkeit seiner Madonnen und Heiligen.

Der italienische Künstler Giotto di Bondone arbeite bereits mit räumlicher Darstellung und Kompositionen von Figuren und Objekten. Die Personen erzählen die Bibelgeschichte mit klaren und einfachen Gesten. Die meisten seiner Werke sind in warmen, ansprechenden Farben gehalten.